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Mit diesen Soft Skills bestehen Absolventen am Arbeitsmarkt

von Eugene Clark

Es gibt Belege dafür, dass es Hochschulabsolventen bei der Stellensuche und beim beruflichen Aufstieg helfen kann, wenn sie über bestimmte Soft Skills verfügen. Soft Skills erlernt man in keinem Unterricht, Absolventen müssen Sie sich selbstständig aneignen und ständig an Ihnen arbeiten. Es ist aber auch klar, dass Arbeitgeber Absolventen bevorzugen, die über Kompetenzen verfügen, die von Anfang an zu Ergebnissen führen.

Hier meine Liste von zehn nützlichen Soft Skills, die Studierende erwerben sollten.

1. Die richtige Einstellung: Fleiß, Enthusiasmus und Optimismus

Ihre Einstellung ist bei der Arbeit und beim täglichen Leben ebenso wichtig wie Ihre Fertigkeiten. Eine Einstellung, die es Ihnen erlaubt auf Ihre Arbeit stolz zu sein, die Bereitschaft, mehr zu tun, als verlangt wird, eine enthusiastische Einstellung gegenüber allem, was Sie tun, selbst wenn es sich um die einfachsten Tätigkeiten handelt, und ein Gefühl der Dankbarkeit - das alles gehört zu den wichtigen Werten, die ausschlaggebend dafür sind, dass Arbeitnehmer Sie einstellen und als Mitarbeiter schätzen. Es ist auch von Vorteil, selbstbewusst zu sein, die Zukunft des Unternehmens optimistisch zu betrachten und die Stärken seiner Mitarbeiter zu erkennen.

2. Kommunikationsfähigkeit

Bei jeder Beschäftigung ist Kommunikationsfähigkeit gefragt, aber dennoch haben viele Absolventen in dieser Hinsicht Defizite. Ein gutes Leseverständnis und sich schriftlich und mündlich klar und effektiv auszudrücken zu können sind Fähigkeiten, die immer begehrt sein werden. Eine der wichtigsten Kommunikationsfähigkeiten ist es, zuhören zu können. Wir verbringen unsere Zeit zum größten Teil mit Zuhören, und dennoch wird uns in der Ausbildung kaum vermittelt, wie man besser zuhört oder wie man seine Hörgewohnheiten verbessern kann. Leider ist einer der Nachteile unseres hektischen, ständig aktiven Daseins, dass Studierende ständig abgelenkt sind und die Fähigkeit zu überlegen und genau hinzuhören oft zu wünschen übrig lässt.

3. Zusammenarbeit/Teamwork und die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten

Immer mehr Menschen arbeiten als Teil eines Teams. Es ist wichtig, gut mit anderen zusammenarbeiten zu können, daher muss man lernen wie man effektiv verschiedene Rollen übernimmt, das Team bei der Erreichung seiner Ziele unterstützt, zusammenhält und das Projekt rechtzeitig und hoffentlich ohne Mehrkosten abschließt. Absolventen schotten sich oft innerhalb ihres Spezialgebiets ab und umgeben sich mit Menschen, die sich mit den selben Dingen beschäftigen. Wer aber in der Lage ist, mit Menschen verschiedenster Hintergründe zusammenzuarbeiten, wird für seine Fertigkeiten, Kollegialität und die Fähigkeit, Dinge ganzheitlich zu betrachten, geschätzt werden.

Gutes Teamwork und die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten, müssen allerdings Hand in Hand gehen. Arbeitgeber suchen Menschen, die eigenverantwortlich arbeiten und Initiative ergreifen.

http://www.china.org.cn/opinion/2013-06/02/content_28990856.htm


4. Meeting Skills

Effektive Zusammenarbeit und Teamwork führen zu guten Meeting Skills. Wertvolle Mitarbeiter können die Initiative ergreifen und ein Meeting einberufen, die Tagesordnung planen, die Diskussion führen und für ihren reibungslosen Ablauf sorgen, mit der Gruppe eine Einigung finden, eine Entscheidung treffen und diese dann durchführen und Konsequenzen daraus ziehen, während man gleichzeitig ergebnisorientiert arbeitet und sich der eigenen Verantwortung und der seiner Mitarbeiter bewusst ist.

5. Problemlösung, Projektmanagement, Kreativität

Arbeitgeber möchten Angestellte, die gut darin sind Probleme zu lösen und Projekte zu führen und über genug Unternehmergeist verfügen, um neue Wege zu beschreiten und kreative Lösungen zu finden.

6. Verhandlungen, Kompromisse, Politikverständnis

Verhandlungen und Gruppenpolitik sind Teile eines jeden Arbeitsplatzes. Auch Konflikte treten an jedem Arbeitsplatz auf. Menschen, die mit anderen zusammenarbeiten, Konflikte schlichten und Hindernisse überwinden können um gemeinsam eine Lösung zu finden werden äußerst geschätzt.

Auch außerhalb des Unternehmens schätzen Arbeitgeber solche Mitarbeiter, die über Beziehungsnetzwerke verfügen oder sie aufbauen können, was sowohl den Mitarbeiter als auch die Unternehmensziele voranbringen kann.

7. Emotionale Intelligenz statt nur IQ

Um effektiv kommunizieren, zuhören und verhandeln zu können, muss eine Person in hohem Maße über das verfügen, was Daniel Goleman als "emotionale Intelligenz" oder EQ bezeichnet. EQ ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die anderer zu verstehen, zu beurteilen und produktiv zu beeinflussen. Wir alle kennen Menschen die sehr intelligent sind, aber mit anderen einfach nicht zurecht kommen, und die so undurchschaubar sind, dass es andere in Mitleidenschaft zieht. Auf seine Gefühle hören zu können und sich derer anderer Menschen bewusst zu sein erlaubt es einem Angestellten, stets das Richtige zu tun.

8. Lernen, Lehren, Beraten und Wissen austauschen

Man hört nicht auf zu lernen, wenn man seinen Abschluss erreicht, es ist erst der Anfang eines lebenslangen Prozesses. Angesichts der ständigen Veränderungen in der Gesellschaft und der explosionsartigen Wissensvermehrung ist das Wichtigste, das man mit seinem Abschluss mitbringt, die Fähigkeit zu lernen. Die Fähigkeit und Bereitschaft andere zu beraten und sein Wissen zu teilen ist ebenfalls von Bedeutung.

9. Bescheidenheit

Einige Hochschulabgänger können unangenehm besserwisserisch auftreten, vor allem gegenüber Mitarbeitern, die vielleicht über geringere Qualifikationen, aber eine Menge Erfahrung verfügen. Arbeitgeber schätzen es, wenn Absolventen bescheiden sind und sich dessen bewusst sind, dass sie noch viel zu lernen haben. Bescheidene Angestellte teilen auch gerne Lob mit anderen und wissen, dass sie manchmal ihren Stolz zurückstecken und Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie einen Fehler machen.

10. Belastbarkeit, Wandlungsfähigkeit

Arbeitgeber brauchen Angestellte, die Fehlschläge hinnehmen und von ihren Fehlern lernen und daraus wachsen und sich weiterentwickeln können. Ständiger Wandel ist bezeichnend für das 21. Jahrhundert. Daher schätzen Arbeitgeber Angestellte, die wandlungsfähig sind und Führungsqualitäten entwickeln, während sie das Unternehmen mitgestalten.

Der Autor schreibt Artikel für
China.org.cn.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf  China.org.cn. Für das englische Original besuchen Sie bitte www.china.org.cn/opinion