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Jobsuche in China - Infos zum China-Visum

von Till Spurny

Rechtzeitig ans Visum denken und vorab informieren zahlt sich aus


Für viele Absolventen ist die Suche nach einem Praktikumsplatz oder einer Anstellung in China mit vielen Fragen und organisatorischen Herausforderungen verbunden. Angesichts dessen schiebt man den Visumantrag für die Einreise nach China gerne schon mal auf die lange Bank. „Das Visum kann warten“ denken viele, bis sie merken, wie stressig es werden kann, wenn man es auf den letzten Drücker beantragen muss.

„Wir wundern uns immer wieder über Leute, die am Mittwoch bei uns anrufen und sagen, sie brauchen ein Visum, weil sie am Samstag nach China fliegen.“ berichtet Herr Spurny von flug-und-visum.de, ein deutsch-chinesisches Startup, das Flug- und Visumservices speziell für China anbietet. In solchen Fällen reiche die Zeit nicht mehr aus, ein Visum zu bekommen, da die chinesische Botschaft keine Expressbearbeitung mehr anbiete (von einigen Ausnahmen abgesehen). Mindestens vier Tage dauert es also immer, Versand hin und zurück nicht mitgerechnet.

Gerade Studenten und Absolventen aus demokratischen Ländern wie Deutschland gehen häufig davon aus, dass man grundsätlzich problemlos in andere Länder einreisen darf, wenn man das möchte. Vergessen wird oft, dass die chinesische Botschaft nicht gerade den Ruf einer besonders kundenfreundlichen Institution genießt. Es empfiehlt sich, den Antrag auf ein Visum nach China nicht allzu leichtfertig anzugehen, sondern die Unterlagen sorgfältig vorzubereiten und sich rechtzeitig zu informieren.

Eine Antragsstellerin hatte beispielsweise im Feld „Arbeitgeber/Universität/Schule“ einfach den Namen und Adresse ihrer früheren Grundschule eingetragen, inklusive deren Telefonnummer (!), und mußt hinnehmen, dass ihr Antrag deshalb zurückgewiesen wurde. An derartigen Kleinigkeiten sollte ein langfristig geplanter Chinaaufenthalt bitte nicht scheitern!

Daher möchten wir im Folgenden einige grundsätzliche Informationen zu den Visabestimmungen und Tipps zum Visumantrag zusammenfassen.

Zunächst sollte man wissen: Die chinesische Botschaft stellt keine Freifahrscheine nach China aus. Es gibt auch kein allgemeines Verzeichnis, in dem man die Visabestimmungen nachschlagen könnte, sondern die Botschaft erklärt und ändert ihre Anforderungen von Fall zu Fall. Jeder Visumantrag wird einzeln von einem Mitarbeiter geprüft. Das bedeutet auch, dass einzelne Namen und Angaben schonmal nachgeschlagen werden können bzw. Firmen auf ihre Geschäftsfelder hin oder Antragssteller auf ihre beruflichen Tätigkeiten hin genauer angesehen werden können. Wer beispielsweise aus den Bereichen Journalismus, Medien, Design, Kunst oder auch Forschung kommt, bei dem werden die Gründe der Einreise durchaus etwas ausführlicher betrachtet.

Wer in China studieren möchte, einen Praktikumsplatz oder einen Arbeitsplatz antreten möchte, der benötigt grundsätzlich ein entsprechendes Einladungsschreiben von der nach China einladenden Institution oder Einrichtung. Dabei sollte insbesondere darauf geachtet werden, dass es klar und deutlich unterschrieben und gestempelt ist. Das erfordert oftmals lange bürokratische Wege auf der chinesischen Seite. Wenn ein Einladungsschreiben erst mehrere Ebenen innerhalb einer  chinesischer Institutionen durchlaufen muss, bis ein Stempel ausgestellt wird, dann können schnell vier bis sechs Wochen Vorlaufzeit zusammen kommen.

Für manche Branchen und Tätigkeiten werden jedoch nicht nur Einladungsschreiben benötigt, sonder auch behördliche Urkunden von chinesischen Verwaltungseinrichtugnen. In solchen Fällen sollte man die Genehmigungswege mit seinem Arbeitgeber in China rechtzeitig besprechen. Es gibt insbesondere bei Arbeitsvisa den ein oder anderen Stolperstein zu beachten. Die frühzeitige Kontaktaufnahme mit einem Visumservice ist daher grundsätzlich sinnvoll, insbesondere wenn man einen längeren Aufenthalt in China plant.

Anders sieht es aus, wenn man sich auf eigene Faust nach China begiebt, um beispielsweise den dortigen Arbeitsmarkt oder Bewerbungsmöglichkeiten zu erkunden. Für solche Fälle ist es ratsam, ein privates Besuchervisum zu beantragen. Dafür ist es lediglich erforderlich, dass man jemanden kennt, der dauerhaft in China lebt oder eine entsprechend langfristige Aufenthaltsgenehmigung in China hat. Vorlagen für ein privates Einladungsschreiben stellt ein Visumservice wie flug-und-visum.de gerne zur Verfügung.

Grundsätzlich gilt, wer für ein paar Tage rein aus Interesse nach China reisen möchte, der beantragt einfach ein touristisches Visum und fügt den benötigten Reisplan und löckenlose Hotelreservierungen bei. Wer sich etwas freier und ggf. auch länger in China aufhalten möchte, der versucht den Weg über ein privates Einladungsschreiben. Welche der beiden Varianten mit weniger Aufwand verbunden ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt, wie so vieles beim China-Visum, vom jeweiligen Einzelfall ab.

Till Spurny

Till Spurny
Geschäftsführer

 

 

 

 

 

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